Ein schwieriger Fall

Regelmässig. Ich schwör. Meistens spüre ich es schon vorher.
Wieder so ein Tag heute. Es könnte Hunderte treffen. Wenn trifft es aber? Mich!
Darauf können sie Einen lassen. Resp. ich kann. Einen. Oder auch zwei. So
sicher, wie das Amen in der Kirche. Nicht das ich besonders religiös bin. Aber
eben.

Weil, in Anlehnung eines alten Werbespots über Kaffee. Oder
Filtertüten: „Isch abe aber gar keine Auto“, fahre ich ÖV. Wir leben
ja zum Glück in einem Land/Stadt, wo dies noch möglich ist, weil Verlass. Man
kann sich darauf verlassen. Auf die Zeiten im Fahrplan. Oder der App. Immer.
Alle paar Minuten. In alle Himmelsrichtungen. Darum verstehe ich auch nicht,
warum sich das doch so einige antun. Zu rennen. Aufs Tram. Den Zug vielleicht.
Aber aufs Tram? 3 Minuten später kommt ja wieder Eines. Und jetzt mal ehrlich.
Nichts gegen Sport und Jogging und was weiss ich auch immer. In entsprechender
Kleidung und Umgebung. Aber Frühmorgens? Am Bellevue? Im Rock? Oder engen
Jeans? In der einen Hand die Handtasche/Handy/Zeitung/den Freund, in der
anderen den Kaffeebecher/Hundeleine/Handy/Zeitung/den Freund. Und dann, im
Angesicht des bereits einfahrenden Trams jede Würde vergessend einen Spurt
hinzulegen? Mitunter auch sich selbst? Hinlegen. Weil Rollkoffer übersehen.
Aber das ist eine andere Geschichte. Wir waren bei Spurt. Meine Damen und
Herren. Ja, auch bei den Herren in Anzug oder was auch immer. Es. Ist. Unästhetisch.
Also wirklich. Dann doch lieber Würde waren. Und zwei Minuten aufs nächste
warten. Tram. Rennen ja, aber nicht in solch einem Fall. Ausnahmen bestätigen
die Regel. Ein Bekannter von mir meinte mal, mich auf meinen Touren in der
Stadt begleitend. Schreiten! Nicht rennen! Schreiten. Daran erkennt man den
wahren Luxus.

Aber ich wollte ganz woanders hin. Mit meiner Geschichte. Hat
schon mit Tram zu tun. In diesem Fall von der äusseren Zone (Fernsehstudio) in
die Innerste (Bellevue). Ich weiss. Meine Definition von Zonen nicht kompatibel
mit denen der VBZ. Oder SBB. Für mich gibt es nur drei Zonen. Die da sind:
Zivilisation (entspricht in etwa dem Kreis 1), Agglomeration (alles darüber
hinausgehende bis max. Fernsehstudio) und Pampa (Rest der Stadt, Kantons,
Landes, etc.). Sie können mich jetzt arrogant nennen. Von mir aus. My Ass.

Also, ich bewege mich nach Feierabend von der Agglomeration
in die Zivilisation. Mit dem 11er. Und weiss vorher schon, heute passiert es
wieder. Relativ gut besetzt. Das Tram. Wie immer um die Zeit. Dennoch bekomme
ich einen Einzelsitz. Die Verhältnisse halten sich bis Bucheggplatz. Dann wird
es übervoll. Unter anderem steigen vier ältere Damen zu. Vermutlich Wärmebad
oder Ausflug zur Waid. Jedenfalls gut gelaunt und erholt wirkend. Im Gegensatz
zu mir. Anstrengender Arbeitstag. Im Rücken das Zipperlein. Sowieso. Trotzdem,
sofort schlechtes Gewissen. Weil gute Erziehung. Und wenn alte Damen, erholt
wirkend oder nicht, dann steht der Mann auf und bietet an. Nicht sich, sondern
seine Hilfe, oder zumindest seinen Platz. Jetzt aber Dilemma. Mein Platz ein
Einzelplatz. Damen aber vier. Und ich kenne es ja. Weil wenn man jetzt diesen
vier Damen seinen Platz anbietet, diskutiert man 3 Haltestellen weit, wer denn
nun sitzen darf. Oder soll. Oder muss. Mindestens. Während ich bereits stehe.
Mit krummen Rücken. Und weil ich höre, dass die Damen eh gedenken dann auszusteigen,
bleibe ich sitzen. Weil, man kennt es ja.

Jetzt aber. Schräg gegenüber ein Doppelsitz. Darauf zwei
jüngere Damen. Eine davon Mutter. Offensichtlich. Und die macht was? Wirft mir
einen Blick zu. So nach dem Motto: Fall tot um, Du arroganter Zürcher! Keine
Erziehung genossen, was? Mann steht gefälligst auf und bietet Platz an. Und
ich, in Gedanken zurück. Aber hören sie mal. Mann kennt das doch. Bei vier
Frauen immer Diskussionen und dann doch kein Resultat. Also bleibe ich lieber
sitzen. In Gedanken, mit Blickkontakt. Sie aber gibt keine Ruhe. Blitzt mit den
Augen zurück. Und was mache ich? Wider besseren Wissens? Natürlich. Ich stehe
auf, gehe zu den Damen und biete meinen Platz an. Ergebnis? Überschwängliches
Bedanken, dass es so etwas noch gibt (laut, an mich gerichtet, mein Blick geht Beifall
heischend zu junger Mutter), aber das sei doch nicht nötig, weil gut erholt
(ich WUSSTE es!!), und sowieso und ich solle mich doch wieder setzen. Was ich
jetzt natürlich nicht mehr kann. Um das Gesicht zu wahren einerseits. Andererseits
weil jetzt so ein 15jähriger Teenie auf meinem Platz sitzt. Mich frech
angrinsend.

Und als ich mich mit in Gedanken Mitleid heischendem Blick
an die junge Mutter wende kommt was für ein Blick von ihr zurück?

Doofer alter Sack!
Ich ziehe es an. Immer wieder. Und stehe die restlichen acht Stationen.

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Schwarz, Weiss

Beginnen wir langsam. Und verständlich. Damit sie den
Kontext verstehen. Also. Stellen wir uns vor, es gäbe für fast alle Menschen
auf der Welt nur drei Gemütszustände. Die da wären. Fröhlich. Traurig. Wütend.
Ja, ich weiss. Aber es geht ja nur um den Kontext. Drei Gemütszustände. Für
99,9999 % der Weltbevölkerung. Ausser den Bayern. Die haben noch einen
Gemütszustand mehr. Das Granteln. Was dieses Granteln genau ist kann man nur
schwer beschreiben. Es ist ein Zustand. Dem besonders der männliche Bayer gerne
verfällt. Immer wieder. Unvorhersehbar. Und jetzt spannend. Dieses Granteln
geht eigentlich mehr nach innen. Der Bayer, der männliche, grantelt am liebsten
mit sich selber. Der Aussenstehende, der das Pech hat, an einen grantelnden
Bayern zu geraten, der merkt das dann zwar doch schon. Aber hallo. Er sollte es
aber nicht persönlich nehmen. Auf keinen Fall. Es ist nämlich nur äusserst
selten gegen ihn gerichtet. Weil mehr nach innen. Kontext. Sie verstehen? Ich
bin nämlich nicht rassistisch. Wirklich nicht. Ich. Schwör. Aber ein bisschen
lachen musste ich schon. Als ich den Artikel in der Zeitung gelesen habe. Sah
es bildlich vor mir. Bin nämlich, aufgrund meiner Lebensumstände, oft an
grantelnde Bayern geraten. Von daher Lerneffekt. Nicht persönlich nehmen. Hat
der Gambier hoffentlich auch nicht. Weil völlig egal. Hätte auch ein Chinese
sein können. Oder Eskimo. Oder ein anderer Bayer. Einfach, weil grantelnder,
bayrischer Busfahrer.
Dieser Busfahrer kam mit seinem Linienbus an eine
Haltestelle. Da stand, neben einigen anderen Personen, auch eine Frau. Und besagter
Gambier. Alle drei hatten einen schwarzen Tag. Der Busfahrer, weil grantig, die
Frau, weil unschuldig oder nicht, einfach zufällig an Ort und Stelle und damit
unfreiwillig involviert. Und der Gambier sowieso. Wenn sie wissen, was ich
meine ;-). Also, Busfahrer hält, öffnet die Tür, und weil grantig, muss einfach
Einer darunter leiden. Leider stand der Gambier zuvorderst. Er nehme keine
Schwarzen mit. Aus Prinzip. Und weil er halt jetzt gerade grantig sei. Aber
Letzteres hat er wohl nur gedacht. Keine Schwarzen. Und Schluss. An zweiter
Stelle stand die Frau. Welche sich entrüstete und für den Gambier einsetzte.
Was den Fahrer, trotz rumgranteln, dazu bewog, den Schwarzen doch einsteigen zu
lassen. Aber nicht ohne die Bemerkung, er solle sich nach hinten setzen, weil
die Plätze vorne, die seien nur für Weisse. Wenn schon grantig, dann aber
richtig. Und fuhr los. Jetzt wollte der Gambier bis an die Endhaltestelle. Die
Frau, die sich für ihn einsetzte, aber Eine vorher raus. Dazu musste sie am
Busfahrer vorbei. Und nicht das sie jetzt denken, der sich in der Zwischenzeit
beruhigt. Neiiiiin, aber nicht mit einem richtigen Bayern. Der grantelt locker
einen ganzen Tag und länger. Und ruft der Frau beim Aussteigen nach, ob sie
ihren Affen nicht auch gleich mitnehmen möchte. Natürlich! Ich bin entrüstet.
So geht man nicht mit Menschen um. Wirklich nicht. Weder Chinesen, noch Eskimos
und auch nicht mit Gambier. Aber wie gesagt. Niemand sollte es persönlich
nehmen. Weil mehr nach innen. Das fand auch die Firma des Busfahrers.
Akzeptierte das Urteil, die (finanzielle) Strafe und damit sei die Sache für
sie erledigt (O-Ton). Der Fahrer grantelt immer noch für besagte Firma.

Und nicht das sie jetzt glauben, das war es schon. Weil,
eigentlich geht es jetzt erst richtig los. Ich sass nämlich am See. In Zürich.
Neben mir ein Schweizer. Dem Dialekt nach eher aus der zentralen Schweiz. Der
grantelte auch. Obwohl ich geschworen hätte, dieses granteln gibt es
ausschliesslich nur in Bayern. Und sonst nirgendwo auf der Welt etwas
Vergleichbares. Aber nur so ist es erklärbar. Eins weiter setzte sich eine
muslimische Familie. Zwei Frauen davon verschleiert. Voll und ganz. Der
Schweizer sieht sie an, steht auf, geht zu einem der männlichen
Familienmitgliedern und grantelt ihn an, er solle seinen beiden Frauen doch am
besten gleich eine Ganzkörperkartonschachtel über den Kopf stülpen.

Es hätte auch einen Chinesen treffen können. Oder einen
Eskimo. Sogar Gambier. Oder mich, der sich, die Geschichte des Gambiers noch im
Kopf, nur schwer ein Zucken der Mundwinkel verkneifen konnte.

Bitte! Einfach nicht persönlich nehmen.

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Perplex

Aufgefallen ist es mir am eigenem Nachwuchs. Und der meiner Lebenspartnerin. Beide in etwa auf einer Linie. Vom Alter her. Zwischen bald 10 und schon eine Zeit lang 11. Linie auch von den Interessen her. Also eigentlich nur zwei. Fre…..äehm, Essen und Gamen. Letzteres überlebenswichtig. Ersteres nur, weil die Alten darauf bestehen. Sonst ginge es vermutlich auch ohne. Nahrungsaufnahme. Ohne gamen geht es definitiv nicht mehr. Jedenfalls kommen beide am Weekend zusammen. Ab und zu. Erstes Thema? Welche Games. Und so. Auch wenn wir, die beiden Alten, um Ausgleich besorgt sind. Aber was ist schon zelten (hat’s da WLAN?), oder wandern (zu Fuss? Echt jetzt?), oder Museen (wäääääk, hat’s da WLAN?), gegen eine Runde was auch immer. Online! Damit man zusammen gegeneinander und so. Und wie sprechen sich die beiden Knirpse an? Gegenseitig? Beim Gamen?! Hey, Alter! Anfangs fand ich’s ja noch lustig. Mittlerweile sehe ich den Untergang des Abendlandes vor mir, wenn ich die Beiden beobachte. Oder zumindest der, der Zivilisation. Mindestens. Ich schwör. Zu 99,9%. Wie kürzlich ein Kollege zu mir sprach. Du, so füllig wie die ist, ist die zu 99,9% Schwanger! Ist man nicht 100% schwanger? Auch zu 99,9%? Hm…. Apropos Schwanger. Letztens im Tram. Just an Sechsiläuten. Vor mir ein Jugendlicher, der gerade zwei Gaststudenten aus USA das Sechsiläuten erklärt. Gespanntes Zuhören meinerseits. Weil so ganz verstehe ich es auch nic….aber lassen wir das. Er erklärt. Und kommt dabei irgendwie auf Fasnacht 😉 Und zieht einen Vergleich. Zur Luzerner…..! Fasnacht. Mit dem Hinweis, das sei die einzig richtige in der Schweiz. Mit Urknall und so. Ausgelassenes festen inklusive. Und steigert sich in die Behauptung, die meisten Kinder in Luzern kämen im Herbst zur Welt. Weil die Luzerner an ihrer Fasnacht vögeln wie die Karnickel. Im Gegensatz zu den Zürcher Zünftern am Sechsiläuten! Und ich schwör, so wahr ich hier sitze und schreibe! Hätte es nicht der amerikanische Austauschstudent gesagt, dann hätte ich es getan:


Ey, Mann! Alter! Echt jetzt?

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Auffahrt? Abfahrt!

Es passiert ja immer dann! Wirklich! Ich schwör. Niemals, wenn man es eigentlich wollte. Oder brauchen könnte. Wobei. Wirklich brauchen dann eigentlich schon nicht. Der Besuch des Notfalls. In unserem Fall vier herrliche Freitage in Aussicht. Wetter klasse. Alles passt. Am Abend vorher?? Es bahnt sich an. Und nach einer schlaflosen Nacht? Notfall. Permanence am HB. Nicht ich. Also schon auch. Aber nur Begleitperson. Und daher keine in Rotz und tränenden Augen versinkende Wahrnehmung. Nein. Während die Eine drinnen in Behandlung, ich draussen sitzend, wartend, der Dinge harrend und…..Beobachtend. Erst nur die Menschen allgemein. Aber mehr und mehr eine Spezies im Besonderen. Weil, ich sass ja direkt davor. Quasi. Mittendrin schon. Zwei Stunden lang. Das muss hier noch erwähnt werden. Nebenbei. Ich bitte um Kenntnisnahme und Wertschätzung. Hätte ja auch ein Glace essen gehen können. Oder ins Kino. Oder eine Weltreise. Fast.

Also. Spezies. Taxifahrer. Und ihr Verhalten. Oh. Mein. Gott.
Ein bisschen gestärkt in der Wahrnehmung, weil Diskussion. UBER. Immer wieder auch in der Presse. Die ausgesuchte Höflichkeit dieser Gilde. Besonders in Zürich. Und Vergleichsmöglichkeit. Weil, komme erstens gerade direkt aus New York. Der Stadt der Taxis überhaupt. Und Limousine. Ich fahre selber ab und zu für einen Limousinenservice. Quasi Hobby. Also, glauben Sie mir, ich weiss von was ich rede. Nicht immer. Aber ganz sicher in diesem Fall.
Mein lieber Schwan. Es ist schlimm. Schlimmer. Übel. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Ich sass zuvorderst. Da, wo allfällige Gäste ankommen. Gäste! Nicht ein Viehtreck aus Texas. Weil, vermuten konnte man Letzteres. Ohne Ausnahme.
Erste Reaktion, wenn Gäste, mit Gepäck und offensichtlich etwas unsicher, wackelnd auf das vorderste Taxi zuwanken? Na? Wie? KEINE! Null! Nada! Halt. Stopp. Doch eine. Nämlich Argwohn. Die Gäste werden erstmal äusserst argwöhnisch beobachtet. Seziert schon fast. Und dann folgender Dialog. Fahrer im Auto, Gast gebeugt am Beifahrerfenster:
Gast: Taxi?
Fahrer: Wohin wolle?
Gast: Sind sie frei?
Fahrer: Wohin? Wolle?
Gast: Äehm, ich glaube Hotel am Limmatplatz.
Fahrer: Gehst Du weiter hinte. Ich nix fahre.
Gast: Danke…
Und macht sich auf die Suche. Nächster Gast. Gäste. Älteres Paar, zwei Koffer, ein Handbag. Fahrer immer noch IM Auto. Gast wieder Mal gebückt vor Beifahrerscheibe:
Gast: Sind Sie frei?
Fahrer: Wohin wolle?
Gast: Hotel Dolder.
Fahrer: Ok.
Gast: Danke…
Fahrer steigt langsam aus, geht um sein Fahrzeug nach hinten, öffnet Kofferraum und blickt Gast an. Dieser blickt zurück. Beide blicken eine Weile. Wie in einem Western. Duell der Revolverhelden. Sie verstehen. Grund? Die Koffer. Die müssten eigentlich in den Kofferraum. Darum heisst er so. Nur, von selber tun sie das wohl nicht. In den Kofferraum gehen. Oder fahren. Die Spannung steigt ins schier Unerträgliche. Ich bin nahe dran selber aufzustehen und die Koffer einzuladen. Aber Gast kein Held. Leider. Kapitulierend selber ladend. Immerhin öffnet Fahrer dann die Türen. Nachdem Gast den Kofferraumdeckel geschlossen hat. Beide steigen ein. Und warten. Auf jemanden, der die Türen schliesst. Das macht dann Fahrer. Aber nur seine, nachdem er eingestiegen ist. Gast schliesst seine selber. Die, seiner weiblichen Begleitung schliesse ich. Ich konnte mich nicht zurückhalten. Fast hätte ich noch ein Trinkgeld bekommen.
Eine Ausnahme, denken Sie? Ich sass da zwei Stunden. Es war beileibe keine. Ich schwör.
Letztens protestierte ein Taxifahrer mit seinem Taxi gegen UBER. In dem er 24 Stunden im Taxi sass und den Transport verweigerte. Was machten die potentiellen Gäste? Und nicht zu wenige? Die riefen vor seinem Taxi einen UBER-Fahrer. Der kam dann auch. Hielt an, stieg aus, wünschte einen schönen Abend und hielt Gast die Türe auf. Und zu. 
So geht das.

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Gottvertrauen

Heute im Zug in eine andere Schweizer Grossstadt. Mir gegenüber eine schon etwas ältere Schwester. Nicht im Sinne von Bruder. Mehr Nonne. Kurz nach verlassen des Bahnhofes ins Gespräch gekommen. Weil, jetzt spannend, Schwester las Horoskop. Ich konnte es nicht lassen zu fragen, ob sie denn ihrem Chef da oben nicht mehr traue, dass sie sich auf so irdische Unweissagungen stütze? Meinte sie: Junger Mann (!!!!!). Er, ihr Chef, in seiner Güte, laberlaber und immer, laberlaber, Vertrauen, laberlaber, alles Gut, ich schwör! Und ausserdem bin ich jetzt pensioniert, da darf ich das!!!“ Hammer! 😉 

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Weltfrauentag

Also wirklich. Im Ernst. Es ist meine ganz persönliche
Meinung. Und nicht die aller Männer. Ich schwör. Wenn’s denn sein muss, prügelt
auf mich ein. Nicht auf den treusorgenden Ehegatten zuhause. Oder dem
Bürokollegen. Auch nicht auf harmlose, männliche Passanten oder Rentner. Auf
mich bitte. Nicht das ich unbedingt darauf stehe. Also, nicht immer……oder
so. Ich für mich persönlich finde aber, ihr tut Euch keinen Gefallen damit.
Wirklich nicht. Ich gebe es ja zu. Es ist nicht immer leicht für Euch. Um uns
rum. Im Alltag. Oder wenn ihr eure Tage habt. Oder sonst ein bisschen zickt.
Muss sein. Klar. Das Leben ist halt nicht eitler Sonnenschein. Nicht immer.
Auch nicht für uns Männer. Und ich gebe auch zu, es hat Exemplare unter uns Männer,
die wähnen sich noch in der Steinzeit. Keule in der einen und Haarbüschel mit
dranhängender Frau in der anderen Hand. Aber im Grossen und Ganzen? Habt ihr
doch schon einiges erreicht, nicht wahr? Zumindest in unseren Regionen. Mein
Gott, jetzt hätte ich fast unteren Regionen geschrieben. Aber da auch, denke
ich. Jedenfalls seid ihr auf eurem Selbstfindungstrip schon recht weit
gekommen. Finde ich toll. Echt jetzt. Respekt. Weiter so.
Aber ein Weltfrauentag? Haben wir keine anderen Sorgen?
Wir!! Nicht „ihr“!! Man kann heute ja nichts tun, ohne nicht davon
angesprungen zu werden. Vom Weltfrauentag. Zeitung auf? Weltfrauentag. Facebook
geöffnet? Gratuliere zum Weltfrauentag. Instagram? Dito. Radio? Wir hören nun
ein Interview mit laberlaber zum Thema laberlaber…Weltfrauentag. Braucht ihr
den wirklich? Sicher? Weil, ich kenne Frauen, die stehen ihren Mann
(Hammersatz, Eigenlob!). Jeden Tag. Ganz im Stillen. Dafür umso heftiger. Und
damit meine ich jetzt nicht all diejenigen, von denen man sonst schon so viel
sieht, liest und hört. Und doch meistens, bei genauerem Hinsehen, gar nicht mal
soooooo viel dahinter steckt.
Nein, ich meine diese Frauen, wie ich ihnen heute wieder
begegnet bin. Aus Zufall. In der Nähe meines Arbeitsortes. Wie ich da vom Tram
her so über die Strasse schlendere, fällt mir auf einmal etwas ins Auge. Ein
Car. Kurzer Einschub. Bei uns heisst es Car. In anderen Ländern und Regionen
sagt mal wohl Reisebus dazu. Aber wir parkieren und grillieren ja auch. Car
also. Fällt mir ins Auge. Weil, selber auch ein bisschen dem Fahren behaftet,
darum ein Gefühl dafür, wenn man einem Könner beim parkieren ansieht, dass er
es wirklich kann. Der konnte es. Offensichtlich. Und nicht mit einem
Zweimeter-Smart in einer Viermeter-Parklücke und dann 10 x ansetzen und
korrigieren. Und dann trotzdem dem Nachbarwagen die Fahrertür blockieren. Wie
man es sonst so oft sieht. Von Frauen. Sorry, der musste jetzt sein. Männern
aber auch. Zugegeben. Zirkelte seinen riesen Car ruckzuck von der Strasse,
rückwärts auf einen Parkplatz, nahe an eine Hauswand. Sehr nahe. In Rekordzeit.
So zeitig, dass ich mir denke, da läufst Du jetzt vorbei und überschüttest ihn
mit Lob. So wie Männer es tun. Ein kurzer Blick, der in Sekundenbruchteilen
ausdrückt: „Hey, Alter. Du hast es drauf Mann. Super Sache. Echt geil
gemacht. Hut ab. Hätte ich nicht besser können. Eigentlich könnten wir Freunde
sein und uns mal eine Nacht um die Ohren hauen. Oder ein paar Frauen klar
machen. Oder so!“ In einer tausendstel Sekunde. Per Augenkontakt. Ohne ein
Wort zu sagen. Männer können das. Also, so denke ich, mache ich es und steure
schnurstracks auf den Car zu. Um auf der Höhe des Fahrersitzes meinen Blick
nach rechts wandern zu lassen, um…..mir das Kinn fast auf dem Teerboden
aufzuschürfen.
Da sass eine Frau am Steuer. Eine Frau. Und nicht das sie
jetzt denken, so ein Drachen, wie in manchen Trams oder in James Bond Filmen
als Bösewicht. Die mit dem vergifteten Messer im Schuh zum Beispiel. Wenn sie
wissen, wen ich meine. Nein, da sass eine kleine, feine Dame im, verzeihen Sie
mir bitte den Ausdruck, Frau Dönni, im nicht mehr ganz so jugendlichem Alter.
Sogar ein ganzes Stück älter als ich. Und ich bin ja schon…..lassen wir das.
Habe es im Nachgang auf ihrer Homepage gesehen. Das Alter. Ihres. Und das Ihrer
Freundin. Zusammen ca. 145 Jahre. Und fährt/lenkt einen Car, wie so mancher
Jungspunt nicht. Respekt!
Dass, meine Damen, das ist einen Weltfrauentag wert. Aber
die sieht man halt nur im Stillen. Aber googelt mal nach Rösli Dönni.

 

 

 

 

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Glashaus und Steine

Man würde es mir nicht ansehen. Optisch. Ich weiss. Weil ein
bisschen, nun ja, Dings halt. Aber wirklich! Ich schwör. Ich bin gerne in
Bewegung. Jetzt vielleicht weniger im Sinn von sportiv oder so. Mehr von
Alphabetisch. A nach B. Wenn sie verstehen, was ich meine. Reisenderweise. Egal
wie. Aber Hauptsache. Weg. Notfalls zu Fuss. Zumindest bis Bahnhof. Oder
Flughafen. Standardsatz meiner Mutter? Gott, Junge!! Kannst Du nicht Mal 5
Minuten ruhig sitzen? Wo soll das nur hinführen? Jetzt lustig. Dazu zwei
Bemerkungen. Erstens, reise ich ja sitzenderweise. Und das durchaus auch Mal
länger als 5 Minuten. Und zweitens, ans Ziel! Es führt mich immer ans Ziel,
MUTTER! Meiner selbst, oder auch der Reise. Klingt ein wenig Yoga, ich weiss.
Mailand. Nicht das erste Mal. Die Stadt hat was.
Südländischen Flair, schöne Menschen, südländischen Flair, gutes Essen,
südländischen Flair, immer wieder Neues, und, im Fall ich es noch nicht erwähnt
habe, ganz viel südländischen Flair. Obwohl man dort nur ganz wenigen
Italienern über den Weg läuft. Mehr Asiaten, 2 bis 3 Amerikanern und
Schweizern. Ganz vielen Schweizern. Gut, Letztere trifft man überall. Auch an
Orten, an denen man es gar nicht erwarten würde. Wobei, eigentlich schon. Arsch
der Welt? Garantiert keine Menschenseele weit und breit? Geschworen? Stimmt.
Ausser einem Schweizer. Gott! Jetzt sind wir eh schon ein kleines Volk.
Zahlenmässig! Gut, Appenzeller, die auch körperlich, eher…..aber lassen wir
das. Und dieses zahlenmässig kleine Volk trifft man dann immer zu Stosszeiten
am Central. Alle! Auf einmal! Quasi auf einem Haufen. Weise. Ich schwör. Wenn
die also alle am Central rumhaufen, wo, zum Teufel, kommt dann immer dieser
Quotenschweizer im Ausland her??
So auch in Mailand. Ich bin ja mittlerweile so weit, dass
ich schon beginne Italienisch zu sprechen, wenn er in der Nähe ist.
Italienisch! Dabei kann ich es nicht Mal! Immerhin beginnt dann der asiatische
Kellner in der absolut original italienischen Trattoria, auf Amerikanisch mit
mir zu unterhalten.
Wissen sie, wie man Schweizer im Ausland ganz einfach
erkennt? Nun, jedenfalls nicht am Lampion am 1. August. Dass ist eine andere
Geschichte. Viel einfacher. Nämlich dann, wenn ich in eben dieser Trattoria von
den Örtlichkeiten zurück komme, die man nur zu Fuss erreicht und mir meine
Partnerin auf Schweizerdeutsch entgegenträllert, es hät im Fall gratis WLAN und
daraufhin auf einmal die Hälfte des Lokals sofort das Smartphone in die Hand
nimmt!
…..Excuse me, waiter!

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Nightout

Kinder, schön war’s mit Euch auf den Spuren des Nachtwanderer, im Dörfli. Dunkel, eng und manchmal auch ein bisschen feucht. Das, was einen guten Porno halt ausmacht 😉 Hoffe, es hat Euch genauso gefallen und ich konnte Euch ein, zwei Ecken zeigen, die Ihr so noch nicht kanntet. Mit diesen Worten wünsche ich allen Be- und Unbeteiligten ein schönes, erholsames und spannendes Weekend ❤️ #switzerland #zurich #zürich #Citytour #storytelling #streetphotography #blackandwhitephotography #lovethem #lovethis #nightout #blog

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Schweigen

Es besteht ein Unterschied. Ein grosser. Wirklich. Ich schwör. Zwischen
einer Frauenrunde im Ausgang. Und den Männern. Also einer Runde Männer.
Mehrere. Unterschiede. Optisch. Klar. Frauen aufgebretzelt. Männer? Nun
ja. Im Trinken. Also nicht im Resultat. Da beide Runden eher gleich.
Rotzbesoffen. Nur nennt man es bei Frauen ein bisschen anders. Schwips!
Der wesentliche Unterschied besteht aber ganz wo anders. Versuchen sie
Mal, beide Runden zum Schweigen zu bringen. Frauen? Unmöglich.
Männer? Ganz einfach. Als an einem Nebentisch (Frauenrunde) die Frage
gestellt wurde, wo es in Zürich Knöpfe zu kaufen gäbe!? Und ich
antwortete „bei Keck, Oettenbachgasse“. Frauenrunde? Gekreische.
Männerrunde? Unglaubliche Blicke und geschocktes Schweigen. Mahlzeit

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Gelassenheit

Das Thema heute? Gelassenheit. Innere. Die eigene! 😉 Manchmal sehr hilfreich. Findet man eigentlich nur in sich selber. Spezielle Orte unterstützen aber dabei. Cafés, Metzgereien, die sich als Café tarnen (Zgraggen im Niederdorf, sehr empfehlenswert), in mystischen Räumen, im Wald und manche auf dem Klo! Nehme ich an. Vermutung. Weil, Gelassenheit dringend nötig. Die etwas ältere Herrschaft. Zumindest Eindruck. Stand vor McClean und stauchte gerade ohne Gelassenheit, eine Mitarbeiterin zusammen. Nach Strich und Faden. Hätte gerade unverschämte 2.- Franken eingeworfen und Türe weigert sich aufzugehen. Tobt und schreit und brüllt Sauerei und ähnliches. Mitarbeiterin, sehr gelassen, gibt Herrschaft noch einmal 2.- Franken. Und macht damit Aufmerksam? Herrschaft steht vor falscher Türe! 😉 Auf einmal Herrschaft auch ganz gelassen. Aber mehr der peinlichen Art. Fazit? Gelassenheit findet man überall. Auch auf dem Klo. Wenn man sie denn sucht 😉 #blackandwhitephotography #streetphotography #storytelling #lovethis #toilet #mainstation #switzerland #zurich #zürich #easygoing #blog

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